Verfasst von: Bri | 7. Dezember 2012

Grady Tripps literarisches Roadmovie

Wonderboys„Wonder Boys“   ist der Titel des Romans an dem Grady Tripp, Uniprof, Autor und Konsument feinsten Dopes, nun schon seit sieben Jahren arbeitet und kein Ende findet. Vom Verlag nach einem sehr erfolgreichen Roman, für den er einen PEN Award bekommen hat, zu einem weiteren verpflichtet, mit Vorschüssen ausgestattet und von seinem besten Freund und Lektor, Terry Crabtree, immer wieder angespornt, findet er sich am Wochenende des alljährlich in Pittsburgh stattfindenden WordFestes, mehr als nur einmal in einer misslichen Lage wieder:
Terry reist zum WordFest an und will endlich das Manuskript sehen, von dem Grady immer wieder behauptet hat, es stünde kurz vor der Vollendung.
Seine Frau Emily verlässt Grady just an diesem Wochenende.
Sara Gaskell, Rektorin der Uni und Geliebte Gradys, eröffnet ihm, dass sie schwanger ist.
James Leer, einer seiner Studenten, ist offensichtlich lebensmüde, was Grady dazu veranlasst, ihn unter seine Fittiche zu nehmen.

Grady sieht sich also vor der Aufgabe, seinen Studenten zu retten, seine Beziehungen zu Emily und Sara zu klären, seinem Roman einen passenden Schluss zu geben, um wenigstens ein paar Seiten vorweisen zu können, die Terry lesen kann und wird gleichzeitig gebeutelt von plötzlichen, immer wieder auftretenden Schwindelanfällen.
Es liegt ein Wochenende vor ihm, das sein ganzes Leben verändern wird.

Dieses skurrile Wochenende mitzuerleben hat mir großen Spaß gemacht. Sicherlich gibt es ein paar Stellen, die im Film kürzer und prägnanter dargestellt sind, was dem Ganzen ein bisschen mehr Zug verleiht, als im Buch. Andererseits werden die Charaktere im Buch durch verschiedene Einschübe deutlicher als im Film.
Im Großen und Ganzen sind die Abenteuer des Grady Tripp, die auch einen Teil des Lebenswegs Michael Chabons autobiographisch nachzeichnen. aber durchweg eine lohnende Lektüre und Freunden des etwas anderen Humors wärmstens zu empfehlen.

Wer dieses Roadmovie in Buchform miterleben möchte, seie auf die Verlagsseite verwiesen. Eine wahrhaft bildliche Anmutung findet man über den Trailer des gleichnamigen Filmes.

Advertisements

Responses

  1. skurril reizt immer ….erlegen möchte ich es nicht 😉 erle b en nach deiner Rezi schon …
    So seie es *gg*

    • Danke für das aufmerksame Lesen 😉 Schon geändert und ja, das Buch wird Dir sicher gefallen 😉


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Kategorien

%d Bloggern gefällt das: